Weltmeister- und Champion League Sieger-Sterne zieren seine Trikots, jetzt macht sich Fußballstar Thomas Müller stark für das „YoungWings Sternenhaus“. Die geplante, bundesweite Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche, die ihre Eltern verloren haben, wird in München von Bien-Zenker gebaut.

Unbekümmert lachen, spielen und einfach Kind sein: Für Franzi nahm dieses Leben ein jähes Ende, als ihr Vater bei einem Unfall starb. Ihr Schicksal teilt die heute Zwölfjährige mit rund 800.000 Kindern und Jugendlichen in Deutschland, die als Waisen oder Halbwaisen aufwachsen müssen.
„Für diese jungen Menschen bricht eine Welt zusammen“, sagt Martina Münch-Nicolaidis, und die Gründerin der Nicolaidis YoungWings Stiftung weiß auch um die große Not der plötzlich alleinerziehenden Elternteile.
Etwa 3,5 Mio. Euro sind für die bundesweit einzigartige Einrichtung „Sternenhaus“ geplant – und Thomas Müller möchte seine Popularität dafür nutzen, Spendengelder zu sammeln. „Ich wünsche mir ein zweites Zuhause“ sagte Franzi, die bei Young Wings ihre Anlaufstelle fand, auf einer berührenden Pressekonferenz – und Müller setzt sich als langjähriger Botschafter der Stiftung dafür ein, „dass der Traum vom Sternenhaus wahr wird.“.
„Wir haben ganz spontan unsere Hilfe zugesagt“, berichtet Christian Baumann, Marketing- und Vertriebsleiter von Bien-Zenker, einem europaweit führenden Fertighaushersteller, vom allerersten Gespräch mit Stiftungsgründerin Münch-Nicolaidis. Entstehen soll laut Stiftung ein Holzfertighaus „als besonderer und vor allem schöner Ort“, ein „Zentrum für trauernde Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene“. „Sobald ein Grundstück gefunden ist, können wir starten“, verspricht Vertriebschef Christian Baumann, der im Rahmen der Pressekonferenz eine Unternehmenssachspende „im mittleren sechsstelligen Bereich“ ankündigte.